Strukturwandel in der Imster Innenstadt mit Decorona Quartier

2026 ist es so weit: Nach Jahren intensiver Planung beginnen in der Imster Kramergasse die Bauarbeiten für das neue Decorona Quartier. Rund 25 Millionen Euro investiert die Strobl Group in das ambitionierte Bauvorhaben. Eindrucksvolle Visualisierungen zeigen, dass mit dem Projekt der lang ersehnte Strukturwandel in der Imster Innenstadt beginnt.

Das Decorona Quartier kommt. Nach rund vierjähriger Entwicklungsdauer halten die Bauwerber mittlerweile alle notwendigen Bescheide in Händen. Und damit den Schlüssel zu einem architektonischen und städtebaulichen Wandel im Herzen von Imst. Sechs zeitgemäß gestaltete Baukörper entstehen ab Sommer 2026. Sie weisen den Weg zu einer gelungenen Revitalisierung der Innenstadt. Vier Gebäude werden teilweise oder gänzlich neu errichtet. Gleichzeitig erhalten bleibt wertvolle bauhistorische Substanz wie das namensgebende Decorona Haus, dessen Ursprünge bis ins 16. Jahrhundert reichen. Die Projektverantwortlichen Michael Strobl und Mario Dialer werten auch das sogenannte „Lung-Haus“ baulich auf. Gemeinsam mit dem adaptierten Lainplatz soll es künftig das ansprechende neue Entrée in die Kramergasse bilden.

Neuausrichtung der Innenstadtentwicklung 

50 Wohneinheiten von der 2- bis zur 4-Zimmer-Wohnung verteilen sich auf das gesamte Ensemble. Diese beinhalten auch großzügige private Freiflächen mit Balkonen, Terrassen und überdachten Außenräumen in den Obergeschoßen. Architekt Severin Hamberger lässt in seinen Plänen das zentrale Anliegen der Projektentwickler sichtbar werden – eine Innenstadt mit Anspruch und Lebendigkeit. Die Entwürfe kombinieren die historische Substanz des Decorona-Hauses mit ansprechender zeitgenössischer Architektur zu einem neuen Quartier. Darin ragt unter anderem ein markantes Gebäude mit Leuchtturm-Charakteristik heraus – es bildet einen von mehreren gelungenen planerischen Akzenten. Erste Bewegtbild-Visualisierungen zeigen auf, mit welch gänzlich neuer Charakteristik das Herzstück der Kramergasse künftig erlebbar sein wird. Zwischen den Richtung Gurgltal ausgerichteten Baukörpern gibt es entsprechende Freifläche zum Verweilen. Die darunter gelegene Tiefgarage bietet Raum für rund 90 Stellplätze. „Unser Ziel ist es, ein neues Stück Stadt mit Flair und zeitgemäßer Wohn- und Aufenthaltsqualität zu schaffen. Meine Familie lebt seit Generationen in unmittelbarer Nachbarschaft, für uns ist das ein persönliches Anliegen“, so Michael Strobl. Rund 25 Millionen Euro fließen in die Realisierung der Pläne. Der Spatenstich soll im Sommer 2026 erfolgen.

Erdgeschoß-Flächen mit hoher Vorab-Auslastung

Der Geschäftsführer der Strobl Group freut sich zum Projektstart über großes Interesse am Decorona Quartier. Die Einheiten im Erdgeschoss sind bereits in hohem Maß mit ausgewählten medizinischen Praxis- und Büroflächen oder auch einem Kinderhort belegt. Auch in den Obergeschoßen findet sich Platz für gewerbliche Einheiten wie Arztpraxen, Therapieeinrichtungen oder Büros und Kanzleien. Im Decorona-Haus selbst wird ein hochwertiges Gastronomie-Angebot einen prägenden Schwerpunkt in Richtung Aufenthalts- und Genussqualität setzen. „Wir erneuern die historische Substanz des Decorona Hauses mit größtmöglicher Behutsamkeit. Es wird nach Fertigstellung ein Wirtshaus mit gutbürgerlicher und internationaler Küche beherbergen. Im Untergeschoß erwartet Gäste ein ansprechender Barbereich. Im Innenhof lädt eine Terrasse zum Verweilen ein. Die Pächterfamilie des Lokals steht bereits fest“, so Michael Strobl.

Ort für Ruhe und Begegnung Das gesamte Ensemble soll sich so zu einem Ort der Begegnung mit klarer Zentrumsidentität entwickeln. „Wer in die Innenstadt zieht, tut dies bewusst. Es geht den Menschen neben dem Bedürfnis nach einem gepflegten Wohnort um die fußläufige Erreichbarkeit zentraler Infrastrukturen wie Banken, Therapieeinrichtungen und Arztpraxen oder Apotheken. Gleichzeitig erwarten sich die Bewohnerinnen und Bewohner ein angenehmes Maß an Begegnung und Austausch. Das alles ist ebenso gewährleistet wie helle Wohnräume mit Blick Richtung Gurgltal und Tschirgant“, hebt der mit innenstädtischen Projekten erfahrene Immobilienentwickler das parallele Angebot von Ruhe und lebendigem Miteinander hervor.

Lebensmittel-Nahversorger: Konkretes Interesse von Betreiber

Gut stehen die Chancen für die Ansiedelung eines Lebensmittel-Nahversorgers. Ein mit entsprechend dimensionierten Handelsflächen erfahrener und wirtschaftlich etablierter Unternehmer hat bereits konkretes Interesse bekundet. Derzeit stehen die Projektanten im Austausch mit der Stadtgemeinde Imst, um die Möglichkeiten einer entsprechenden Unterstützung für eine nachhaltige Ansiedelung auszuloten. „Die Stadt hat nun die einzigartige Gelegenheit, ein seit Jahren ausgesprochenes Ziel zu erreichen. Wir alle wünschen uns ein kleines Lebensmittelgeschäft in der Kramergasse. Jetzt geht es nur noch darum, diese Chance zu nutzen“, so Strobl.

Abriss und Bau: Einschränkungen nur temporär

Während der Bauzeit kommt es zu temporären Einschränkungen in der Kramergasse. Die bereits jetzt als Einbahn geführte Straße wird großteils einspurig befahrbar bleiben. Allfällige Behinderungen im Zuge der Abbruch- und Bauarbeiten werden frühzeitig kommuniziert. Auf jeden Fall gewährleistet ist der ungehinderte Zug des Imster Schemenlaufens im Februar 2028.

Bild: Strobl Group