Skitalente schnuppern Weltcupluft

Am 19. und 20. Jänner 2026 gastiert der FIS Ski Europacup der Damen in St. Anton am Arlberg. Der traditionsreiche Wintersportort setzt damit ein starkes Zeichen für die Zukunft des Skisports. Mit dem klaren Bekenntnis, junge Talente zu fördern, wollen St. Anton am Arlberg und der Ski-Club Arlberg, der heuer sein 125-jähriges Jubiläum feiert, die Skistars von morgen unterstützen und ihnen eine Plattform bieten.

Von der lokalen Skiclub-Struktur über die Vereine bis hin zur professionellen Rennorganisation – in St. Anton am Arlberg ziehen alle an einem Strang, um optimale Bedingungen für den Nachwuchs zu schaffen. Denn der FIS Ski Europacup bietet jungen Talenten die Chance, sich auf internationaler Bühne zu beweisen. „Austragungsorte, die sich den Speed-Bewerben im Nachwuchsbereich verschreiben, sind heute rar geworden“, betont Jordi Pujol, FIS-Koordinator für den Damen-Europacup. „Umso wertvoller sind Stationen wie St. Anton am Arlberg, die mit Begeisterung, Professionalität und Herzblut jungen Sportlerinnen diese Bühne bieten.“

St. Anton am Arlberg als Zentrum des internationalen Skizirkus

„Für uns ist der Europacup weit mehr als eine sportliche Veranstaltung. Es ist ein Investment in die Zukunft, in unsere Jugend und in das, was Skisport in Tirol so einzigartig macht“, ergänzt Josef Chodakowsky, Präsident des Ski-Clubs Arlberg und TVB-Obmann. „Nach der erfolgreichen Austragung der FIS Alpine Junioren Ski-Weltmeisterschaft 2023 knüpfen wir damit konsequent an unsere Rolle als Plattform für den internationalen Skinachwuchs an.“

Weltcup- und Europacup im Wechsel

Mit Blick auf die möglichen Weltmeisterschaften 2033 in St. Anton am Arlberg positioniert sich der Ort mit den im jährlichen Wechsel stattfindenden Weltcup- und Europacup-Rennen als Schlüsselstandort im internationalen Skisportkalender. „Junge Rennläufer*innen finden hier die perfekte Bühne, um sich zu messen und wertvolle Erfahrungen für die große Bühne zu sammeln – auf denselben Hängen, auf denen schon Weltcup-Geschichte geschrieben wurde. Wir sehen die FIS Europacup-Rennen als wichtigen Meilenstein in unserer langfristigen Nachwuchsarbeit“, sagt Peter Mall, OK-Chef der legendären Arlberg-Kandahar- und Europacup-Rennen.

Freeride-Terrain mit Geschichte für den Nachwuchs

Und auch nach dem Europacup bleibt St. Anton am Arlberg im Zeichen der Jugendförderung: Mit dem STANTON Freeride by Ski Club Arlberg steht bereits das nächste Highlight bevor. Am 14. Februar 2026 richtet sich der Blick in St. Anton auf die nächste Generation der Freerider*innen. Das 2-Sterne-Junior-Event der Freeride World Tour bietet jungen Athlet*innen (U14–U18, Ski & Snowboard) die Möglichkeit, in sicherem Rahmen erste Wettkampferfahrungen zu sammeln und sich im Gelände zu beweisen. Unter der Leitung des ehemaligen Freeride-Profis Stefan Häusl erwartet die Teilnehmer*innen ein kreatives, technisch anspruchsvolles Gelände – ein Highlight für Aktive und Zuschauende.

Bild: Patrick Bätz