Seit kurzem ist das Ötztal um eine digitale Informationsquelle reicher. Mit der Plattform „Ötztal Blick“ setzt die Region auf Transparenz und den Dialog mit der lokalen Bevölkerung. Das Ziel: Verständlich zu machen, wie Tourismus, Wirtschaft und Gemeinschaft ineinandergreifen und wer die Menschen hinter den Projekten im Tal sind.
Warum wird eine Brücke saniert, wer sorgt bei Großevents hinter den Kulissen für den reibungslosen Ablauf und wie denkt die nächste Generation von Gastgeber:innen über die Zukunft der Region? Antworten auf Fragen wie diese diese stehen im Mittelpunkt des neuen Portals Ötztal Blick (www.oetztal-blick.at). Die Plattform versteht sich nicht als klassisches Werbeinstrument für Gäste, sondern als Informationsdrehscheibe für all jene, die im Ötztal leben und arbeiten.
Mehr als nur Bettenzahlen
In einer Zeit, in der touristische Entwicklungen oft intensiv diskutiert werden, schlägt der Ötztal Blick eine Brücke. Die Plattform zeigt auf, dass Tourismus im Tal weit mehr bedeutet als Nächtigungen und Umsatzzahlen. Die Branche ist Urheber und Motor für eine Infrastruktur, die am Ende allen zugutekommt. Benjamin Kneisl, Vorstandsvorsitzender von Ötztal Tourismus, betont die Relevanz des Projekts: „Der Ötztal Blick ist unser klares Bekenntnis zu Transparenz und einem offenen Miteinander im Tal. Wir wollen zeigen, dass Tourismus kein Selbstzweck ist, sondern die Basis für unsere hohe Lebensqualität darstellt. Von modernen Mobilitätslösungen bis hin zu gepflegten Wanderwegen, die wir alle gerne nutzen, sind viele Aspekte unseres Lebens im Tal ohne touristische Wertschöpfung nicht denkbar.“
Von der sanierten Brücke bis zur Regionalität
Ein Blick auf die Plattform verdeutlicht diesen Anspruch bereits zum Launch. So wird über die Sanierung der Wellerbrücke in Oetz berichtet: Ein 200.000-Euro-Projekt, das zu über 50 % aus Tourismusmitteln finanziert wird. Auch Porträts wie jenes der Längenfelder Hotelierin Magdalena Lengler finden Platz. Sie führt ihr Haus als offenen Begegnungsort und setzt konsequent auf regionale Kreisläufe. Dass dies auch bei Großevents funktioniert, zeigt ein Bericht über das „Diamond Beats“ in Gurgl: Hier arbeiteten Gurgler Haubenköche Hand in Hand, um heimische Spezialitäten wie den Längenfelder Quellfisch zu präsentieren.
Neue Form der Kommunikation
Hinter dem Projekt steht eine breite Allianz an regionalen Akteuren. Allen voran Ötztal Tourismus in Kooperation mit den Gemeinden, Bergbahnen und lokalen Betrieben. Das Tal beschreitet damit in Sachen Tourismusakzeptanz und moderner Kommunikation neue Wege. Die Inhalte werden wöchentlich aktualisiert. Interessierte können sich zudem für einen WhatsApp-Service, den Ötztal Blick-Instagramkanal oder einen monatlichen E-Mail-Newsletter anmelden, um keine Hintergrundgeschichte aus ihrer Heimat zu verpassen.
Bild: Ötztal Tourismus / Christoph Nösig Photography




