12.500 Besucherinnen und Besucher verzeichnete die Stadtbühne Imst im Jahr 2025. Unter den Tiroler Kultureinrichtungen mit Ganzjahresprogramm ist die Stadtbühne damit westlich von Innsbruck die herausragende Institution. Getragen wird die erfolgreiche private Initiative von 70 Ehrenamtlichen. Im kommenden Jahr sind zahlreiche Top Acts wie Buntspecht, Tito & Tarantula oder Nazareth angekündigt.
Die vom gleichnamigen Verein betriebene Stadtbühne Imst hat mit ihrer Programmvielfalt offensichtlich einen Nerv getroffen. Mehrmals wöchentlich präsentiert das Mehrspartenhaus seit Herbst 2023 Konzerte, Theatervorstellungen, Kabarett und Literatur-Events. In den etwas mehr als zwei Jahren seit ihrer Eröffnung hat die Oberländer Location mit diesem Mix große Strahlkraft entwickelt. Mehr als 1000 Menschen pilgern jedes Monat in den beliebten Kulturtreff. 12.500 Besucherinnen und Besucher wollten sich im vergangenen Jahr Künstler wie Whitesnake-Gitarrist Adrian Vandenberg, Jazz-Ikone Bob James oder Bestseller-Autor Bernhard Aichner nicht entgehen lassen. Das Angebot an prominenten Namen wird sich absehbar intensivieren.
Stadtbühne als Shooting-Star der österreichischen Kultur-Locations
Innerhalb kurzer Zeit sind die Managements namhafter Acts auf das neue Haus im Westen Tirols aufmerksam geworden. „Wir bekommen mittlerweile proaktiv Anfragen von Künstlern, die in ihren Genres zur Top-Liga zählen. Die besondere Bühnen-Atmosphäre und unser familiäres Klima tragen das ihre zur Szene-Mundpropaganda bei“, erzählt Roman Polak, Obmann des Vereins Stadtbühne Imst und für die musikalische Programmierung verantwortlich. Besonderes Lob erhielt das Stadtbühne-Team von einem prominenten Kultur-Schaffenden, der den Backstage-Bereich des Hauses als „besten Österreichs“ bezeichnete. Neben den internationalen Stars finden auch zahlreiche heimische und regionale Kreative eine Plattform im beliebten Imster Kulturzentrum. Darunter bei den beliebten „Open Stages“. Mit dem Theaterforum Humiste und dem Art Club Imst, der rund zehn Stadtbühne-Events veranstaltet, hat sich eine fruchtbare Zusammenarbeit entwickelt. Mit der Tyrolia Imst besteht eine Kooperation im Bereich Literatur-Veranstaltungen.
3.500 Freiwilligen-Arbeitsstunden
70 Ehrenamtliche sorgen mit ihrer persönlichen Arbeitsleistung dafür, dass der Betrieb vom Ausschank an der Bar bis zu Aufräumarbeiten am Ende der Spielsaison rund läuft. Allein dieser private Einsatz ist für rund 3.500 freiwillig geleistete Arbeitsstunden verantwortlich. Das Freiwilligen-Engagement bildet die Grundlage dafür, dass mit lediglich eineinhalb Vollzeit-Stellen 116 Veranstaltungen pro Jahr bewältigt werden können. „Die Freiwilligen sind das Rückgrat der Stadtbühne. Dieser vielfache persönliche Einsatz macht den Erfolg überhaupt erst möglich“, erklärt Martin Flür, der für den laufenden Betrieb der Stadtbühne sowie für das Kabarettprogramm verantwortlich zeichnet.
Kulturnahversorger für 140.000 Menschen
Der auf privatem Einsatz aufbauende Kulturverein Stadtbühne Imst wäre auch ohne das grundlegende Förder-Engagement der öffentlichen Hand nicht denkbar. „Das Tiroler Oberland benötigt einen Kulturbetrieb dieser Größenordnung. Mit den Bezirken Imst, Landeck, Reutte sowie dem westlichen Innsbruck-Land beträgt unser Einzugsgebiet rund 140.000 Menschen. Das entspricht 1,5 % der österreichischen Bevölkerung, für die wir der zentrale kulturelle Nahversorger sind. Land Tirol, Stadt Imst und das Bundesministerium für Kunst und Kultur unterstützen vor dem Hintergrund dieser Bedeutung das Projekt“, betonen die beiden Initiatoren Flür und Polak. Als Hauptsponsoren konnten aus der Privatwirtschaft die Wiener Städtische Versicherung, der Fleischhof Oberland, die Sparkasse Imst sowie Remax gewonnen werden.
Highlights 2026
Im kommenden Jahr erwartet Gäste der Stadtbühne Imst erneut ein abwechslungsreiches Angebot mit großer Genre-Vielfalt. Highlights versprechen unter anderem der Bob Dylan vom Praterstern Der Nino aus Wien (16. Jänner), die Premiere der neuen Humiste-Produktion „Konfetti“ (30. Jänner), Kabarettist Seppi Neubauer (4. Februar), die Nacht des Fado (5. Februar), die bayerischen Stars zeitgenössischer Volksmusik maxjoseph (25. Februar), Kabarett-Star Berni Wagner (4. März), die Austropop-Legenden Uli Bär, Matthias Kempf und Andy Baum (27. März), das analoge Techno-Trio Elektro Guzzi (28. März), die Wiener-Soul-Legenden 5/8erl in Ehren (16. März), die Rock-Legenden Nazareth (9. April), die österreichische Sängerin und Songwriterinnen Anna Mabo (13. März) und Anna Buchegger (17. April), Buntspecht (24. April), der bereits ausverkaufte Austro-Superstar Josh mit seinem Solo-Konzert (30. April), Ernst Molden & Sigrid Horn (8. Mai), Prince-Bassistin Ida Nielsen, Robert Palfrader, der seinen Familien-Roman „Ein paar Leben später“ präsentiert (11. Juni) oder im Herbst die Desert-Rock-Kultband „Tito & Tarantula“ (28. Oktober), Voodoo Jürgens (21. November) oder Trompeten-Star Thomas Gansch mit seiner „Weihnachtsschlager-Therapie“ (8. Dezember).
Bild: Adrian Hann




