Zum Emergency Medicine Day (Tag der Notfallmedizin) am 27. Mai setzten das Krankenhaus Zams, das Rote Kreuz Tirol und die ÖAMTC Flugrettung ein starkes Zeichen für die professionelle Zusammenarbeit im Tiroler Oberland. Wie wichtig das perfekt abgestimmte Zusammenspiel aller Einsatzkräfte und medizinischen Teams im Ernstfall ist, zeigen die einzelnen Organisationen anhand eines Videos, das einen realen Notfalleinsatz darstellt.
Lebensrettung braucht Zusammenarbeit
Alljährlich wird weltweit der „Emergency Medicine Day“ begangen. Der Aktionstag im Mai stellt die Bedeutung einer funktionierenden Notfallmedizin in den Mittelpunkt und macht auf die täglichen Herausforderungen aufmerksam, denen Einsatzkräfte und medizinische Teams begegnen. Das Krankenhaus Zams nutzte diesen Anlass gemeinsam mit dem Roten Kreuz Tirol sowie der ÖAMTC Flugrettung, um die enge und professionelle Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen sichtbar zu machen. Zentrales Element war ein eigens produziertes Video, das einen realen Notfall nachstellt und die Abläufe zwischen präklinischer Versorgung, Flugrettung und innerklinischer Notfallmedizin authentisch zeigt. „Mit dem Video wollten wir sichtbar machen, wie eng präklinische und innerklinische Notfallmedizin im Tiroler Oberland zusammenarbeitet – denn erfolgreiche Notfallversorgung funktioniert nur als Team“, erklärt Dr. Christian Klimmer, Bezirksstellenleiter des Roten Kreuzes Landeck.
Reibungslose Abläufe im Tiroler Oberland
Gerade bei zeitkritischen Einsätzen ist eine enge Abstimmung zwischen allen Beteiligten entscheidend. Die Teams vom Roten Kreuz Tirol, der Notarztstützpunkte Zams und Imst, des ÖAMTC Notarzthubschraubers Christophorus 5 (C5) sowie der Notaufnahme des Krankenhauses Zams arbeiten täglich Hand in Hand, um Patient*innen rasch und bestmöglich versorgen zu können.
Die Zusammenarbeit im Tiroler Oberland gilt dabei als besonders eingespielt und professionell. Kurze Kommunikationswege, gegenseitiges Vertrauen, optimale Verzahnung sämtlicher Kompetenzbereiche und regelmäßige gemeinsame Einsätze bilden die Grundlage für eine funktionierende Notfallversorgung in der Region. „Eine funktionierende Notfallversorgung entsteht nicht erst im Akutfall – sie lebt von kontinuierlicher Abstimmung, gegenseitigem Vertrauen und echter Zusammenarbeit über Organisationsgrenzen hinweg „, so OA Dr. Peter Schönherr, ärztlicher Leiter der Notaufnahme am Krankenhaus Zams.
Gemeinsames Zeichen für die Notfallmedizin
Im Rahmen des Emergency Days wollen die beteiligten Organisationen nicht nur Einblicke in ihre tägliche Arbeit geben, sondern auch auf die Wichtigkeit einer starken und modernen Notfallmedizin aufmerksam machen. Gleichzeitig steht vor allem eines im Mittelpunkt: die Menschen hinter den Einsätzen. Ärzt*innen, Pflegekräfte, Rettungsteams, Flugretter*innenund viele weitere Mitarbeitende leisten tagtäglich einen unverzichtbaren Beitrag für die Sicherheit der Bevölkerung.
Lebensrettung ist Teamarbeit
Der Emergency Medicine Day 2026 machte einmal mehr deutlich: Erfolgreiche Notfallversorgung funktioniert nur gemeinsam. „Im Einsatz zählt jede Minute – und vor allem, dass sich alle Beteiligten blind aufeinander verlassen können“, betont Cpt. Thomas Singer, Stützpunktleiter des Christophorus 5.
Bild: Krankenhaus St. Vinzenz/Hendrik Rödel




