Bereits 2025 haben Imst Tourismus und die Stadtgemeinde Imst den Natursee in Hoch-Imst grundlegend revitalisiert. Im Juni 2026 folgten abschließende Verbesserungsarbeiten am Bachlauf. Das Ergebnis ist ein öffentliches Naherholungsgebiet mit Kneippmöglichkeit, neu gestaltetem Uferbereich und Spielbach für Kinder, direkt neben dem Parkplatz der Talstation.
Rund 259.000 Euro haben Imst Tourismus und die Stadtgemeinde Imst in das Revitalisierungsprojekt investiert. Bereits im vergangenen Sommer erlebte der Natursee dadurch einen starken Zulauf an Besucher:innen. „Das Gelände bietet sich als leicht zugängliche Spiel- und Erholungszone für Einheimische und Gäste an. Mit der Neugestaltung konnten wir ein attraktives Freizeitziel für Familien schaffen“, betont Reinhold Werth, Geschäftsführer von Imst Tourismus.
Kneippen, spielen, erholen
Die Bauphase startete im Frühjahr 2025. Im ersten Schritt entstand ein Ruhebereich mit Pergola-Holzdecks, dazu kamen verbesserte Zugangswege und Bepflanzung. Neue Sitzbänke und Trockensteinsetzungen rund um den See laden zum Entspannen ein. Statt der bisherigen Betonrinne führt jetzt ein naturnaher Bachlauf mit Stein- und Holzbrücke durchs Gelände. Das eingebundene Kneippareal lädt dazu ein, sich nach der Wanderung im kühlen Bergwasser zu erfrischen. Direkt daneben befindet sich der Kinderspielbach mit Holzrinnen und Becken, wo kleine Besucher:innen Wasser und Naturmaterialien spielerisch entdecken können.
Starke Resonanz im ersten Betriebsjahr
Schon im Sommer 2025 war der Natursee gut besucht. Besonders Familien mit Kindern nutzten die neuen Spiel- und Erholungsangebote und den neu angelegten Uferbereich. Nach den ersten Betriebsmonaten zeigte sich, dass einzelne Bereiche baulich nachgebessert werden mussten: Steine im Bachlauf wurden fixiert, der Ablauf des Kinderspielbachs optimiert, und zwischen Kneippareal und Kinderspielbereich wurden Trittplatten gesetzt. Diese Arbeiten wurden im Juni 2026 abgeschlossen.
„Dass das Naherholungsgebiet schon jetzt von so vielen Einheimischen genutzt wird, freut uns besonders. Es zeigt, dass wir mit diesem Projekt genau den richtigen Nerv getroffen haben“, so Werth.
Gemeinschaftsprojekt von Imst Tourismus und Stadt
Die Gesamtinvestition beträgt knapp 259.000 Euro brutto. Die Stadtgemeinde Imst beteiligte sich als Grundeigentümerin mit rund 96.000 Euro. Imst Tourismus trug den Hauptanteil, unterstützt durch Fördermittel des Landes Tirol. Umgesetzt wurde das Projekt mit regionalen Unternehmen: Simone Lhota (nature concepts) übernahm die naturnahe Gestaltungsplanung, Gartenwelt Oppl war für die Bepflanzung verantwortlich, und Gartenbau Kerschdorfer führte die Bauarbeiten durch.
Das Gelände ist vollständig öffentlich zugänglich. Die laufende Wartung übernehmen Mitarbeiter:innen des Bauhofs von Imst Tourismus.
Mehr Lebensqualität für die Region
Der Großteil der von Imst Tourismus realisierten Infrastrukturprojekte richtet sich nicht nur an Gäste, sondern bietet auch Einheimischen attraktive Freizeitangebote. Darunter der Pumptrack und Trailpark in Nassereith, der digitale Erlebnisweg in der Rosengartenschlucht oder der Streichelzoo „Buddy’s kleine Almfreunde“ in Hoch-Imst. Auch der Ausbau und die Instandhaltung von Wander- und Radwegen in der Region gehören zu den laufenden Leistungen der Tourismusorganisation. „Investitionen in die Infrastruktur sind immer auch ein Gewinn für die Menschen, die in Imst und Umgebung leben. Wir setzen die zur Verfügung stehenden Mittel bedacht und bewusst ein, um nicht nur Wertschöpfung und Nächtigungen zu erhöhen, sondern auch das Freizeitangebot für die Bevölkerung aufzuwerten“, betont Reinhold Werth.
Bild: Imst Tourismus




