Landesregierung auf Oberland DABEI

Neue Impulse für Tirol

Die jährliche Klausur der Tiroler Landesregierung, traditionell ein Treffpunkt für visionäre Ideen abseits der Tagespolitik, hat dieses Jahr besonders wegweisende Akzente gesetzt. Landeshauptmann Anton Mattle und sein Stellvertreter Georg Dornauer präsentierten Ergebnisse, die nicht nur die administrative Landschaft Tirols neu gestalten, sondern auch als Konjunkturkatalysator für die lokale Bauwirtschaft dienen sollen.

Digitale Revolution in der Landesverwaltung
Ein Kernstück der diesjährigen Klausur war die Ankündigung des Tirol-Konvents. Dieses ambitionierte Projekt zielt darauf ab, die Tiroler Landesverwaltung in eine Ära der digitalen Transformation zu führen. Durch die Einbeziehung von Bürgern, Experten und Stakeholdern soll innerhalb eines Jahres ein Fahrplan für eine effizientere, serviceorientierte und digitale Verwaltung entwickelt werden. Mattle’s Vision eines „One-Stop-Shops“ für alle Bürgeranliegen könnte die Art und Weise, wie Bürger mit der Verwaltung interagieren, revolutionieren.

Erfolge und Lehren aus der Vergangenheit
Bemerkenswert ist, dass diese Initiative auf den Erfolgen früherer Konvente aufbaut. Der letzte Prozess im Jahr 2016 führte zu bedeutenden strukturellen Änderungen, die die Effizienz der Verwaltung erheblich verbesserten und gleichzeitig die Ressourcennutzung optimierten. Diese historischen Erfolge dienen als Blaupause für die anstehenden Reformen.

Baubranche im Fokus
Angesichts eines prognostizierten Konjunkturtiefs im Jahr 2024 greift die Landesregierung aktiv ein. Mit dem beschlossenen Landesbauprogramm für 2024 und 2025 will sie einen wesentlichen Impuls setzen. Dieses Programm, das sich über zwei Milliarden Euro erstreckt, umfasst eine Vielzahl von Projekten, von Hochbau über Landesstraßen bis hin zu umweltbewussten Bauinitiativen. Es ist ein klares Signal an die Baubranche: Tirol steht als starker, zuverlässiger Partner zur Seite.

Unterstützung der Gemeinden
In einem weiteren strategischen Schritt hat die Regierung einen Infrastrukturfonds ins Leben gerufen. Mit einem Volumen von zehn Millionen Euro fokussiert dieser Fonds auf die Unterstützung von Neubau- und Sanierungsprojekten in den Bereichen Kinderbildung und -betreuung. Diese Initiative spiegelt das Engagement der Regierung wider, die Lebensqualität auf kommunaler Ebene zu verbessern und zugleich lokale Bauunternehmen zu fördern.

Die Klausur in Bad Häring war mehr als nur eine Zusammenkunft politischer Köpfe; es war ein Sprungbrett für Tirol in eine Zukunft, die von technologischer Innovation, bürgernaher Verwaltung und wirtschaftlichem Wachstum geprägt ist. Durch die Kombination aus visionärer Verwaltung und einem starken Bekenntnis zur Bauwirtschaft setzt Tirol neue Standards in der Landesentwicklung, bereit, den Herausforderungen von morgen mit Mut und Weitsicht zu begegnen.

Titelbild: © Land Tirol/Sedlak