Ab Juli 2026 verbindet ein neuartiges Sightseeing-Rafting-Format das historische Stadtflair mit sanftem Wassersport. Ein Angebot, das es in dieser Form als buchbares Komplettangebot – eine Bootsfahrt kombiniert mit Stadtführung – im Alpenraum noch nie gegeben hat. Die barrierefreie Tour ermöglicht es Einheimischen und Gästen, Innsbrucks Sehenswürdigkeiten ganz neu vom Wasser aus zu entdecken.
Der Inn ist die Lebensader Innsbrucks. Ab diesem Sommer wird er auch zu einer außergewöhnlichen Sightseeing-Meile. Erstmals in Österreich gibt es in einer Landeshauptstadt die Möglichkeit, eine organisierte Rafting-Tour zu buchen als entspanntes, kulturorientiertes Flusserlebnis für alle Generationen.
Outdoor-Kompetenz in die Stadt bringen
Hinter dem Konzept steht die AREA 47, die ihre jahrzehntelange Erfahrung im Outdoorsport nun in den urbanen Raum einbringt. „Wir wollten unsere Kompetenz nutzen, um ein charmantes, leicht zugängliches Angebot direkt in der Stadt zu schaffen. Innsbruck vom Boot aus zu erleben, eröffnet völlig neue Perspektiven. Für uns ist es naheliegend, mit der nächtigungsstärksten Tiroler Sommerdestination zusammenzuarbeiten und für deren heimische und internationale BesucherInnen ein attraktives Angebot zu schaffen“, erklärt Christian Schnöller, Geschäftsführer der AREA 47. Im Gegensatz zu Touren auf den beliebten Rafting-Abschnitten auf dem Inn im Oberland benötigen die TeilnehmerInnen hier keinen Neoprenanzug, weshalb die zeitintensive Logistik im Vorfeld (Umkleideräume, …) wegfällt.
Barrierefrei und flexibel: Ein Erlebnis für alle
„Eine Stadtführung auf dem Inn gibt es nicht überall. Sie eröffnet völlig neue Perspektiven und verbindet zwei der größten Stärken unserer Region – urbane Erlebnisse und die unmittelbare Nähe zur Natur. Die Region vom Wasser aus zu erleben, schafft außergewöhnliche Eindrücke und ergänzt das bestehende Freizeit- und Erlebnisangebot auf ideale Weise. Für Gäste, aber auch Bewohner:innen entsteht dadurch ein weiteres authentisches Innsbruck-Erlebnis, das in Erinnerung bleibt und den Fluss und die Stadt noch näher zusammenbringt“, erklärt Peter Paul Mölk, Obmann Innsbruck Tourismus.
Die Touren sind so gestaltet, dass sie von Teilnehmenden aller Altersklassen (ab 6 Jahren) problemlos bewältigt werden können. Da die Sicherheit an oberster Stelle steht, werden Schwimmwesten und Raftingschuhe direkt vor Ort gestellt. Persönliche Gegenstände (Wertsachen, Schuhe, …) werden zum Ausstieg transportiert. Ein Novum ist die Barrierefreiheit: Auch Rollstuhlfahrer:innen können an Bord gehen. Die Logistik für den Rollstuhl-Transport zum Ausstieg wird unkompliziert mitorganisiert. Für Gruppen gibt es zudem die Option einer Begleitung durch zertifizierte Austriaguides direkt im Boot, die mit den Gästen via Kopfhörer verbunden sind und hautnah die Geschichten Innsbrucks vermitteln. „Die Stadtführung vom Raftingboot aus verbindet Kultur, Natur und Bewegung auf einzigartige Weise. Der Blick vom Inn auf die historische Stadt und die beeindruckende Bergkulisse macht Innsbrucks Charakter als ‚alpin urbane‘ Destination unmittelbar erlebbar“, beschreibt Austriaguide Antonella Placheta die Faszination.
Von Völs bis zum Löwenhaus
Die rund 60-minütige Fahrt (inklusive professioneller Sicherheitsunterweisung) startet gemütlich im Westen beim Cyta Einkaufszentrum in Völs und führt vorbei an den bekanntesten Kulissen der Stadt, ehe die Boote nahe dem Stadtzentrum beim Löwenhaus anlanden. Die An- und Abreise vom Start- und Zielpunkt ist komfortabel mit öffentlichen Verkehrsmitteln möglich.
Bild: AREA 47




