Wann gab es den erste Corona-Fall?

Nun kommt es hinsichtlich der Corona-Infektionen offenbar zu ersten Unstimmigkeiten zwischen Tirol und Wien. In der Bundeshauptstadt wurde heute in einer Pressekonferenz der AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) erklärt, dass eine Schweizerin bereits am 5. Februar in Ischgl Symbole gezeigt haben soll. Am 9. März soll sie dann positiv auf Corona getestet worden sein. Das Land stellt wiederum in einer Aussendung klar, dass keine derartigen Informationen vorliegen. Seitens der AGES und dem Gesundheitsministerium wird nun eine rasche Aufklärung gefordert.

In der Aussendung des Lands heißt es weiter:
Die Tiroler Gesundheitsbehörden weisen an dieser Stelle nochmals ausdrücklich darauf hin, dass die erste positive Testung aus Ischgl auf den 7. März zurückgeht. An diesem Tag wurde der deutsche Barkeeper der Bar Kitzloch positiv getestet. Auf die Spur des Barkeepers war man gekommen, weil die Tiroler Gesundheitsbehörden nach Hinweisen der isländischen Behörden entschieden hatten, alle Personen in Ischgl, die im Zuge der Erhebungen über grippeähnliche Symptome klagen, einem verpflichtenden Coronaabstrich zu unterziehen.

Im Rahmen der weiteren Ermittlungen nach der ersten positiven Testung des Barkeepers haben die Gesundheitsbehörden auch Erhebungen im unmittelbaren Arbeitsumfeld des Barkeepers durchgeführt. Im Zuge dessen wurde auch eine Schweizerin getestet, die ebenso als Kellnerin im Kitzloch arbeitete. Das positive Ergebnis dieser Schweizerin lag am 9. März vor – insoweit stimmen die Daten der Tiroler Gesundheitsbehörden mit den Daten der AGES überein. Diese Schweizerin hat im Zuge der Testung angegeben, dass sie am 5. März – und nicht am 5. Februar – erste Symptome gezeigt hat.

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