Imster Bergbahnen zum 60-Jahre-Jubiläum geehrt

Grund zum Feiern in Hoch-Imst: Anlässlich ihres 60-jährigen Betriebsjubiläums hat Wirtschaftslandesrat Mario Gerber die Imster Bergbahnen kürzlich im Innsbrucker Landhaus als Tiroler Traditionsbetrieb ausgezeichnet. 

Alles begann am 8. März 1966 mit der Gründungsversammlung der „Alpjoch-Imst-Lift GesmbH“, an der rund 150 Persönlichkeiten der Stadt Imst teilnahmen. Am 13. Mai 1966 folgte die erste Konzession – der Grundstein für sechs Jahrzehnte Seilbahnbetrieb in Hoch-Imst.

Meilensteine: Speicherteich, Alpine Coaster und neue Gondelbahn

Zu den prägenden Kapiteln der Unternehmenschronik zählen die Errichtung des neuen Speicherteichs, der eine effizientere Beschneiung ermöglicht, sowie die Inbetriebnahme des Alpine Coaster Imst im Jahr 2003. Die bis heute längste auf Schienen geführte Ganzjahresrodelbahn der Alpen entwickelte sich rasch zu einem Publikumsmagneten. Ein weiterer Meilenstein folgte 2021 mit dem Neubau der Seilbahn. Seither bringen komfortable Gondeln jeweils bis zu zehn Personen bequem auf den Berg und wieder hinunter. Geräumige Kabinen, der ebenerdige Zu- und Ausstieg und eine deutlich verkürzte Fahrtzeit setzen für die Gäste in Hoch-Imst einen neuen Maßstab.

Investieren mit Weitblick 

„Wir freuen uns sehr über diese Anerkennung“, so Bernhard Schöpf, Geschäftsführer der Imster Bergbahnen. „60 Jahre sind eine lange Zeit, in der sich enorm viel getan hat – vom Einersessellift bis zur modernen 10er-Gondel. Stehen bleiben werden wir aber nicht: Wir tätigen auch weiterhin sinnvolle Investitionen, so wie aktuell mit der Errichtung einer Photovoltaikanlage am Gebäude der Mittelstation.“ Das Jubiläum nimmt Schöpf zudem zum Anlass, Danke zu sagen: „Unser Dank gilt den Eigentümern, unseren Mitarbeiter:innen und all unseren Partnern – vor allem aber der heimischen Bevölkerung, die uns so großes Vertrauen schenkt.“

„Mut, Ausdauer und Weiterentwicklung“

„Ein Unternehmen über Jahrzehnte erfolgreich zu führen, braucht Mut, Ausdauer und die Bereitschaft, sich immer wieder weiterzuentwickeln. Traditionsbetriebe wie die Imster Bergbahnen verbinden wertvolle Erfahrung mit neuen Ideen, schaffen Arbeitsplätze und stärken die regionale Wertschöpfung. Hinter jedem Jubiläum stehen Menschen, die Verantwortung übernehmen, Wissen weitergeben und mit viel persönlichem Einsatz ihre Betriebe weiterentwickeln. Das verdient Anerkennung und Respekt“, betonte Landesrat Gerber im Rahmen der Übergabe der Auszeichnung.

Extra lange Sommersaison: Geöffnet bis 1. November

In der jüngsten Vergangenheit zeichnen sich die Imster Bergbahnen durch eine besonders lange Sommersaison aus. Auch heuer heißt es in Hoch-Imst noch nicht „Saisonende“: Der Betrieb läuft weiter, auch während der Herbstferien.

Bild: Land Tirol/Sedlak