Über 20.000 € konnten Schüler:innen im Bezirk Imst mit diversen Schwimm- und Laufaktionen als Spende dem Tiroler Jugendrotkreuz übergeben. Das Geld kommt der Aktion Schüler:innen helfen Schüler:innen zugute und hilft schnell und unbürokratisch Tiroler Familien in Not.
Jeder Meter zählt
„Die Idee ist ganz einfach“, erzählt Martin Muigg-Spörr, Direktor an der Mittelschule Haiming und Bezirksleiter des Jugendrotkreuzes Imst, „die Teilnehmer:innen suchen sich Sponsor:innen, meist aus den eigenen Familien, und erbitten für jeden geschwommenen Meter eine vereinbarte Spende an das Jugendrotkreuz.“ Auf diese Weise üben die Kinder die lebenswichtige Kompetenz Schwimmen und die Sponsor:innen unterstützen in Not geratene Familien. „Der Gedanke des Helfens steht im Vordergrund: Die Aktion hilft den Kindern, sich gut und sicher im und am Wasser zu bewegen, die Sponsor:innen motivieren die Kinder mit einer Spende an das Jugendrotkreuz, das wiederum Menschen hilft, die es zurzeit nicht so gut haben.
Einige Rekorde gebrochen
Bei diesen Schwimmtagen im Bezirk Imst wurden so ganz nebenbei einige Rekorde gebrochen. Die Teilnehmer:innen in Längenfeld hätten zusammengenommen beispielsweise 4-mal den Achensee durchschwommen und in Haiming gab es für die Teilnehmer:innen gar kein Halten mehr. Mit insgesamt 194.560 Metern hätten die jungen Sportler:innen die Strecke Haiming – Kufstein und retour geschwommen.
„Besonders freut es mich, dass sehr viele Schulen aus dem Bezirk Imst an unseren Spendenaktionen teilgenommen haben. Neben den Schwimmaktivitäten organisierten einige Schulen auch Spendenläufe. So konnten wir rund 20.000 € an Spenden an das Jugendrotkreuz Tirol übergeben. Vielen Dank an die Schüler:innen und an die Organisator:innen, die zu diesem tollen Ergebnis beigetragen haben.“, resümiert der Bezirksleiter des Jugendrotkreuzes Imst Martin Muigg-Spörr.
Schüler:innen helfen Schüler:innen
„Im Namen des Tiroler Jugendrotkreuzes möchte ich mich bei den Athlet:innen und den Organisator:innen bedanken“, erklärt Philipp Schumacher, Landesgeschäftsführer des Jugendrotkreuzes Tirol. „Wir unterstützen mit dem Geld in Not geratene Tiroler Familien genau dann, wann es am dringendsten ist. Unsere Tiroler Pädagog:innen kennen ihre Schüler:innen und erfahren auch von manchen Notsituationen. Dann werden wir um Hilfe gebeten, die schnell und unbürokratisch geschehen muss. Dieses Geld hilft uns zu helfen.“
Bild: Jugendrotkreuz Tirol|Martin Muigg-Spörr/SM Silz




