Wettbewerb für Jugendprojekte geht in die dritte Runde

„Der Alpenraum steht vor vielfältigen Herausforderungen, wenn es um seine nachhaltige Entwicklung als Lebens- und Wirtschaftsraum für künftige Generationen geht. Umso wichtiger ist es, dass junge Menschen an der Gestaltung der Zukunft des Alpenraums mitwirken“, lädt LH Günther Platter Jugendliche und junge Erwachsene zur Teilnahme an „Pitch your Project“ ein. Dieser Wettbewerb wird federführend vom Land Tirol gemeinsam mit der Europäischen Kommission organisiert und findet heuer zum dritten Mal statt – dieses Jahr unter der Schirmherrschaft der französischen Präsidentschaft der EU-Alpenraumstrategie (EUSALP).

Einreichungen bis 31. Oktober 

Unter dem Motto „Eure Alpen! Eure Zukunft! Euer Projekt!“ sind Jugendliche aller Alpenregionen aufgefordert, bis zum 31. Oktober 2020 ihre Projektideen für eine attraktive, moderne und nachhaltige Entwicklung des Alpenraums einzureichen. Für den Wettbewerb können sich sowohl Einzelpersonen als auch Gruppen wie Schulklassen, Studentengruppen oder Jugendverbände bewerben. Anfang November wird eine Experten-Jury alle eingereichten Projekte in zwei Alterskategorien bewerten.

„Die Vertreterinnen und Vertreter der fünf bestplatzierten Projekte werden eingeladen, ihre Ideen beim EUSALP-Jahresforum am 10. und 11. Dezember in Nizza vor einem internationalen Fachpublikum zu präsentieren“, informiert LH Platter. Darüber hinaus erhalten die SiegerInnen Preise in der Höhe von 2.000 bis 5.000 Euro sowie tatkräftige Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Projekte durch ExpertInnen aus den EUSALP-Ländern.

Die Ausschreibungsunterlagen und das Anmeldeformular finden sich hier:

eusalp-youth.eu/home-pitch-your-project-2/

Über die EUSALP

Die EUSALP umfasst neben den 48 Alpenregionen auch die sieben Alpenstaaten Österreich, Deutschland, Liechtenstein, Schweiz, Frankreich, Italien und Slowenien mit insgesamt 80 Millionen EinwohnerInnen.

Am 28. Juli 2015 hatte die Europäische Kommission die EUSALP als makroregionale Strategie angenommen, im Juni 2016 wurde sie durch den Europäischen Rat beschlossen. Seither wird die Alpenstrategie von neun Aktionsgruppen mit konkreten Projekten zu Themen wie Mobilität, Klimawandel und Bildung mit Leben gefüllt.

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